Computergestützte Lernhilfen für Kinder und Jugendliche
mit geistiger Behinderung

Gestaltung nutzergerechter Mensch-Computer-Systeme

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In Sonderschulen fehlt es an geeigneter Unterrichtssoftware für geistig behinderte Kinder und Jugendliche, für die Primarstufen- und Kindergartensoftware zu wenige Anforderungen stellt, die übrige Lernsoftware für Nichtbehinderte aber zu komplex ist. Diese Systeme stellen meist zu hohe Anforderungen an die Motorik und Ausdauer sowie die Konzentrations-, Reaktions-, Seh- oder Lesefähigkeit der Behinderten. Mit geeigneter Software wäre es für solche Schüler relativ einfach, am Computer zu arbeiten und zu lernen, da das Ansprechen mehrerer Sinne und die interaktiven Elemente sehr motivierend wirken. Aufgrund der relativ kleinen Zielgruppe sind allerdings so gut wie keine geeigneten Produkte kommerziell verfügbar. Zum Teil fehlt es aber auch an subtilen Methoden und Instrumenten für die Erschließung der Anforderungen und die Entwicklung neuer Systemansätze, die dieser sehr speziellen Nutzergruppe mit oft individuell variierenden Mehrfachbehinderungen gerecht werden.

Seit April 2000 besteht zwischen der Fachhochschule Köln und der Städtischen Schule für Geistigbehinderte in Köln-Vogelsang eine lose Kooperation mit dem Ziel, Möglichkeiten des Computereinsatzes im Unterricht dieser Schule zu untersuchen und entsprechende Prototypen sowie geeignete Methodenansätze zu entwickeln. Seit April 2005 wird das Vorhaben von der GEW-Stiftung Köln über zwei Jahre finanziell gefördert.

Projektinhalte

 

Engel -   gemalt  von Andreas (10 Jahre)